Freie evangelische Gemeinde Freising

Geschichte der FeG Freising

Die Freie evangelische Gemeinde Freising nahm ihren Anfang am 18. Mai 1969. Damals wurde die Mennonitische Heimatmission (e.V.) gegründet. Es begann alles mit einem Picknick im Wald von Sünzhausen. Dort trafen sich einige Interessierte, die hauptsächlich aus den Mennonitengemeinden Eichstock und Ingolstadt stammten.

Weiter ging es dann mit der Anmietung von Räumen und der Einstellung eines Predigers ab 15.10.1969. Die ersten Jahre waren durch vielfältige evangelistische Aktionen geprägt. Im Jahr 1978 wurde dann eine ehemalige Metzgerei gekauft und 1979 zu einem Gemeindesaal mit 2 Wohnungen und Kellerraum umgebaut. Die Gemeinde wuchs ständig weiter, was eine Erweiterung des Gemeindehauses 1995 nötig werden ließ.

Seit dem 13.9.1997 ist die Freie evangelische Gemeinde Freising Mitglied im Bund der Freien evangelischen Gemeinden. Sie zählt heute ca. 120 Mitglieder und Gottesdienstbesucher.

Bisher waren folgende Prediger in Freising:

Wilfried Gundlach 15.10.1969 - 31.12.1973
Gotthilf Horsch 01.01.1974 - 30.03.1982
Bill Yoder (Zusatzprediger) 01.10.1974 - 15.03.1977
Peter Uhlmann 01.09.1982 - 30.11.1991
Hartmut Romberg 01.01.1992 - 10.08.1997
Hartmut Otto 01.11.1997 - 21.09.2003
Uwe Mackfeld 01.10.2004 - 17.07.2011
Johannes Burghoff seit 2014

Tochtergemeinden

Es gab immer wieder evangelistische Einsätze außerhalb von Freising, durch die etliche Menschen zum Glauben an Jesus Christus kamen. Dies führte zur Gründung einer Gemeinde in Moosburg im Jahr 1980 und zu Gemeindegründungen in Eching und Mainburg.

FeG Moosburg

FeG Neufahrn

FeG Mainburg

Was ist eine FeG?

Das erste, was Ihnen auffällt, wenn Sie eine Freie evangelische Gemeinde betreten, ist: Das Gemeindehaus hat keinen Glockenturm und der Pastor trägt keinen Talar. Auf den zweiten Blick bemerken Sie, dass der Gottesdienst keine feste Liturgie kennt und dass unter den Besucher auch viele Familien, junge Leute und Kinder sind.

Trotz dieser Unterschiede ist die Freie evangelische Gemeinde eine ganz normale Kirche evangelischer Prägung, deren Geschichte bis zur Reformation zurückreicht. Das Wort "Freie" vor der evangelischen Gemeinde weist darauf hin, dass es sich um eine Freiwilligkeitskirche handelt. Das meint, dass man nur im Erwachsenenalter und aus freier Entscheidung Mitglied dieser Gemeinde werden kann. Eine Prägung, die dem Denken und Handeln der heutigen Generation sehr entgegenkommt und daher wachsenden Zuspruch findet.

Sonst ist die Freie evangelische Gemeinde - wie alle Kirchen - eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. In Deutschland gibt es über 400 Gemeinden dieses Typs, außerdem ist die Freikirche auf allen Kontinenten vertreten.

Im Rahmen der evangelischen Allianz und der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen arbeitet die Gemeinde mit allen anderen christlichen Kirchen zusammen.